Der Obmann hat das Wort
Vereinspersonalien
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Was wurde aus.... "The Sounders"?
Gemischtes
Baumaßnahmen

> Die komplette Turnerpresse als PDF-Datei (3.3 MB) <
 


Der Obmann hat das Wort

 




Liebe Vereinsmitglieder,
werte Leser ! 

Nun ist er wieder vorbei der Jahrhundertsommer und auch der Herbst hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Dieses schöne Wetter konnten wir heuer auch gut gebrauchen, denn es stand wieder ein Bauvorhaben auf dem Programm, von dem wir im Mai noch nichts wussten - unser neues Lager. Dank der Unterstützung der Marktgemeinde konnten wir beim alten Feuerwehrdepot anbauen, sodass wir einen optimalen Lagerraum zur Verfügung haben, noch dazu in Turnerheimnähe. Genaueres zu unseren Bauvorhaben in dieser Turnerpresse.

Seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe war der Spielmannszug mit seinem Konzert und der Teilnahme am Bundesspielmannszugtreffen in Baden schwerst beschäftigt, die Judokas feierten mit ihrem Chef den erkämpften Vizeweltmeistertitel in Tokio und die Tennisabteilung konnte die Ortsmeisterschaft und ihre Turniere bei schönstem Wetter abhalten. Die Turnzeiten sind im wesentlichen gleich geblieben, die VorturnerInnen sind nach den Ferien bestens motiviert und freuen sich auf viele Aktive. Ein Dankeschön gleich an dieser Stelle an jene neuen VorturnerInnen, die der Bitte unserer Turnwartin Anneliese Reizl zum Mithelfen nachgekommen sind. Und trotz der Baumaßnahmen war unser Verein natürlich auch wieder bei der diesjährigen Jahnwanderung vertreten.  

Im Frühsommer erhielten alle unsere Mitglieder ein Schreiben bezüglich Einziehungsauftrag für den Mitgliedsbeitrag ab dem nächsten Jahr. Wir haben schon viele "blaue Zetteln" retour bekommen, ersuchen aber weiterhin alle restlichen Mitglieder, uns in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Ihr helft uns damit viel Zeit und Geld sparen. 

Erfreulich auch die Tatsache, dass es bei den Keglern nach einjähriger Pause wieder weitergeht und zwar unter neuer Führung. Andreas Graf aus Riedau, schon jahrelanger Kegler unseres Vereines,  ist unser neuer Abteilungsleiter und hat Johann Gföllner jun. abgelöst, der dieses Amt seit 1996 ausgeübt hatte. Viele Ideen wurden unter der Führung von Gföllner "Bobby" umgesetzt, wie das Preisschnapsen, die Vereinsmeisterschaft, die Arbeitseinsätze etc. Er schaffte auch wieder eine engere Bindung der Kegler zum Gesamtverein. Für dieses und natürlich für die viele, viele ehrenamtliche Freizeit als Abteilungsleiter möchte ich ihm auf diesem Wege sehr herzlich danken. Für seine sportliche Zukunft in Lambach wünschen wir ihm alles Gute und sind froh, dass er uns ja als Spielmann und Arbeitsbiene auch in Zukunft noch zur Verfügung steht. 

Viel Arbeit in den letzten Monaten hatten wir auch wieder mit dem Ausbau unserer Homepage. Nachdem wir versuchen, alles was wir machen, perfekt zu machen, haben wir dies auch bei der Homepage für unseren Verein getan. Freut euch mit uns über diesen wirklich gelungenen Auftritt im weltweiten Computernetz. Am 14. Oktober 2003 haben wir den 2.000sten Besucher auf unserer Homepage seit dem Bestehen am 22. März 2002 begrüßen können.
Übrigens die Adresse lautet:
www.oetb.at/ooe/neumarkt 

Zur Zeit laufen ja bereits die Vorbereitungen auf das Julschauturnen – unsere jährliche Vereinspräsentation – auf Hochtouren. Beim Lesen dieser Zeilen haben wir auch den Flohmarkt bereits durchgeführt. Als letzten Punkt möchte ich noch kurz auf das nächste Jahr hinweisen. Der ÖTB Neumarkter Turnverein wird nächstes Jahr 100 Jahre jung. Wir haben uns einiges einfallen lassen, um dieses einmalige Jubiläum gebührend zu feiern. Wir brauchen aber dazu Eure Unterstützung, liebe Mitglieder und Freunde, damit unsere Ideen auch angenommen werden. Darum bitte ich schon jetzt. Nähere Informationen erhalten unsere Mitglieder in separeten Schreiben in den nächsten Wochen. 

Zum Schluß meiner Zeilen danke ich wieder ALLEN für ihren Einsatz im ablaufenden Kalenderjahr 2003 und wünsche Euch schon jetzt für das bevorstehende Weihnachtsfest schöne und hoffentlich ruhige Tage im Kreise der Familie. Für 2004 viel Glück und Erfolg, vor allem aber Gesundheit, damit wir gemeinsam unser Jubiläumsjahr feiern können.

 

                       Gut Heil
                   Euer Obmann
                   Gerald Stutz

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Vereinspersonalien

Alles Gute zum "runden" Geburtstag:

ASBÖCK Anna
LANDERTSHAMER Berta
GEYER Grete
GFÖLLNER Hans
GANGL Hermine
PINTSCHER Franz
DUSWALD Marianne
PAMMINGER Rudolf
BURGHOLZER Maria
KÜHBERGER Aloisia
SCHARINGER Elisabeth
STEINER Wilma
FÖRCH Leopoldine
AUMEYR Birgit 

ORTBAUER Josef
RATZENBÖCK Helmut
STOCKINGER Helene
BRANDENBURG Dieter Dr.
SCHINDELE Marianne
WEIGAND Ingrid
ZÖCHMEISTER Jakob
HOFBAUER Helga
WIESHOFER Josef
GEYER Siegfried
ETTL Sophie
PAUZENBERGER Alois
EYBL Otto Dr.
BLÄTTERBINDER Elfriede
AIGNER Hans
KIENBAUER Margaretha
ERNST Karoline
PARZER Manfred
KREXHAMMER Hubert sen.
HATZMANN Grete
HOFER August
ASCHAUER Gertraud

Viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg:

RUTTINGER Kerstin - SCHARINGER Martin
MARIHART Renate - LUGER Herbert

 

Über Nachwuchs freuen sich:

LINDINGER Petra und Dipl.Ing. Hans Jürgen - Sohn Leo
RUTTINGER Christine und Peter - Sohn Florian
SAIKO Karin und Dipl.Ing. Thomas - Tochter Aurelia Marie
DONNERBAUER Heidi Ing. und Kranebitter Christian - Sohn Jan

Prüfungen:

Tschw. Manuela REIZL hat ihr Studium an der Technischen Universität Wien mit dem Titel Dipl.-Ing. im Juli mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.
 

Allen Turngeschwistern herzlichen Glückwunsch !

       V Wir trauern um

     ......Tschw. Maria BLÄTTERBINDER, verstorben im 74. Lebensjahr
     ......Tbr. Josef SEIFRIED, verstorben im 89. Lebensjahr
 

Ehre ihrem Gedenken !

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Einige Tipps für die kommenden Weihnachtsfeiern!
(aus einem Rundschreiben in einer größeren Firma)

 

Liebe Kollegen,

wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Cafeteria beenden. Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

1.             Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.

2.             Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den Tischen aufsuchen! Auch die Begründung "Sonst frisst mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg" kann nicht akzeptiert werden.

3.             Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis            "Alkohol desinfiziert" beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Misstrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen. 

4.             Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete. 

5.             Sollte jemand nach Genuß der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpässlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

6.             Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Lehrlinge sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden. 

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, dass einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres. 

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.

 

Die ÖAMTC-Zeitschrift berichtet über sinnvolle Verkehrszeichen in Österreich

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Was wurde aus.... "The Sounders"? 


 

Nachdem wir für die Turnerpresse immer etwas neues Interessantes suchen, beginnen wir eine neue Serie, um alte, liebgewonnene Geschichten und was daraus geworden ist, zu präsentieren.
Die "Kultband" aus Neumarkt und Umgebung - The Sounders - war für viele von uns der Inbegriff von Unterhaltung. Ein Fest ohne dieser Gruppe, war Mitte der 80-iger Jahre fast undenkbar. Heuer jährt sich zum 10. Mal die Auflösung dieser Band, die ihren ersten offiziellen Auftritt bei unserem Maibaumkraxeln 1977 hatte. Grund genug für die Turnerpresse den ehemaligen Bandleader Sepp Haböck um folgenden Bericht zu ersuchen: 

The SOUNDERS – eine außergewöhnliche Geschichte 

Ein legendären Spruch - wie hieß er doch gleich?
„De´ Sounders san ganz anders“. 

Im Unterbewußtsein vieler damaliger Fans - heute Mütter, Väter, Omas, Opas - sind sie noch immer gespeichert.
 

Die außergewöhnliche Geschichte - vom Anfang bis zum Ende:

Zwei Burschen im jungen Alter, Pez und Pepi, waren schon immer von Musik fasziniert. Noch dazu spielten die Brüder von Pez bereits in Bands. An schönen Nachmittagen saßen die beiden mit ihren Gitarren beim „Schnee´n“ in Eckartsroith im Garten, sangen und spielten sich die Seele aus der Brust. „Wenn wir mal das passende Alter haben, gründen wir auch eine Band“ – so der Leitspruch! 

Wie es der Zufall so will, lernte Pez Herbert kennen, der Quetschn spielte. Pepi wiederum lernte Siegi kennen, der Schlagzeug spielte. Solche Zufälle gibt´s doch gar nicht!
Eine Band war geboren:

Pez - Pepi Schauer
Sepp - Pepi Haböck
Herbert Burgstaller
Siegi Hörbinger

 

Proben, proben, proben war nun angesagt. Eine Band braucht einen Namen - welchen?
Es wurde nachgedacht, dass die Köpfe rauchten. Da kam die springende Idee.
Gust (Bruder von Pez) hatte am Anfang in der legendären Band „The Sounders“ gespielt. Diese gab es mittlerweile nicht mehr – SOUNDERS war neu geboren. Das war 1977. 

Jetzt ging`s erst an´s Eingemachte. Anlage, Instrumente, Transport – von wo nehmen ohne Kohle? Da sprangen natürlich die Eltern ein und legten den Grundstein für eine insgesamt 16jährige Bühnenpräsenz der SOUNDERS. 

Die ersten Auftritte waren beim Maibaumkraxln des ÖTB Neumarkter Turnverein in  Neumarkt/H und beim Maibaumkraxln der FF Oberndorf beim Lagerhaus in Eckartsroith.
Das Equipment war sehr bescheiden: 2 Gitarren, 1 Verstärker, 1 Quetsche mit Tonabnehmer, 2 Mikrophone, 2 Lautsprecherboxen dazu Verstärker und Echogerät (siehe Bild 1) - heutzutage das Ende des Anfangs.  

Unter dem Motto „bescheiden ernährt sich das Eichhörnchen“ gelang es doch die Anlage relativ rasch aufzurüsten. Auch wurde bald ein geeignetes Transportmittel gefunden. Ein VW-Bus älteren Baujahres - übrigens eine der damalig ersten Bands, die ein eigenes Tourfahrzeug hatten.  Die SOUNDERS waren auch bekannt dafür, technisch immer am aktuellen Stand zu sein.  

1978 stieß der Jüngste zur Band - Emi Hörmandinger. Am Anfang spielte er Sax, Klarinette, Querflöte. Er steigerte sich bis zum Panflöten-Spieler der mit dem „Einsamen Hirten“ die Herzen so mancher Mädchen schmelzen ließ. Es wurde sogar von einem Musikfachmann bei einem Ball behauptet, dass diese Präsentation nur playback sein kann. Da reagierte Emi blitzschnell und spielte einige Takte solo – der Musikfachmann schaute nicht schlecht!
Aber noch nicht genug. Emi mauserte sich zum Allrounder - Keybord, Begleitgitarre, Persussion u.v.m. 

Als Pez die Band aus beruflichen Gründen verließ, machten die Sounders wieder einen, wie sich herausstellen sollte, super „Fang“. 1981 kam der damalige Arbeitskollege von Herbert, Rainer Hager, zur Band. Dieser trieb schon vorher sein musikalisches Unwesen bei diversen Bands. Ein Spitzen-Gitarrist, Sänger und später Arrangeur. Es wurden Songs einstudiert, an die man sich vorher nicht herangetraut hätte.
In Zusammenarbeit mit den „Candies“ wurde ein neue Begriff geprägt: „Tanz ohne Pause“.
Candies und Sounders traten gemeinsam bei Eigenveranstaltungen auf. Diese fanden entweder in Haschping/Sigharting oder in Neumarkt/Volksheim statt. Das Konzept ging voll auf und wurde zu einer ständigen Einrichtung. 

Natürlich waren die Sounders für´s Feiern bekannt und so wurden alle, die bei derartigen  Veranstaltungen mitgeholfen hatten immer zu einer Abschlussparty oder ähnlichem eingeladen. Lustig war es immer!  

Musikalisch gerüstet, Programm immer aktuell – was nun? Damit´s nicht eintönig wird, muss eine Show her. Gesagt getan. Als Vorbilder hielten die „Show Brothers“ her, die in dieser Sparte Vorreiter waren. Kurz gesagt, Rainer mutierte zu Heino, Herbert und Emi zu Gitti und Erika, Siegi zur Stripperin, zum Baby (Babysitter-Boogie) oder Alphorn-Spieler (selbstgebautes Alphorn aus Plastikrohre) und Sepp zu manch seltsamer Gestalt aus dem Showbiz. Die Showutensilien türmten sich im Tourbus – musste doch auch ein Kinderwagen mitgeführt werden.

 

1987 wieder ein Höhepunkt der Band:
Im Falkensteinstadl in Taufkirchen an der Trattnach wurde im Mai das 10jährige Bühnenjubiläum dementsprechend mit einem 3-Tages-Fest gefeiert. Fans, Freunde, Eltern und sogar Prominenz aus Wirtschaft und Politik waren anwesend. Und nach der Jubiläumsfeier? Natürlich eine Festabschlussparty in Emi´s Garage. Zu später Stunde wurde dort mit Schaufeln, Sägeblätter, Schläuchen und ähnlichem Gerät musiziert. Gerüchten zufolge war dies nicht ein unwesentlicher Faktor für die Gründung der originellen Band „Se Oritschinel Goatnzauns“. 

1988:
Rainer kündigte an, dass er die Band nach dem Fasching 89 leider aus beruflichen Gründen (Gitarren-Studium in München usw.) verlassen müsste. Das traf die Band momentan hart. Rainer war der Motor im musikalischen Bereich geworden. Doch wie sich herausstellen sollte, folgte wieder eine positive Veränderung. Sepp Altmann und Werner Burgstaller stiegen ein und steigerten den Fun- und Blödelfaktor in die Band nicht unwesentlich. Rainer unterstützte durch seine aktive Anwesenheit in der „Umbauhase“  ebenfalls das Gelingen dieser Aktion.   

1989 erstmals in der Schweiz
In dieser Besetzung wurden die Sounders von Hubert Langeder, ein Österreicher der schön mehrere Jahr in Dübendorf bei Zürich Lokale führte, zur Silvestergala in einem seiner Lokale eingeladen. Dies war der Grundstein für zahlreiche Auftritte bei Hubert in der Schweiz. Für damalige Verhältnisse ein einzigartiges Erlebnis für die Musiker und deren Frauen/Freundinnen. Diese begleiteten die Männer natürlich manchmal auf „so weiten“ Reisen und unterstützten sie mental vor und zwischen den Auftritten. 

1990 erkranke Sepp Haböck schwer und musste aus der Band aussteigen. Wieder war es Rainer Hager und alle anderen Bandmitglieder, die all ihre Kraft zusammennahmen und so sicher das plötzliche Aus der Band verhinderten. Rainer stieg ohne lange zu überlegen wieder ein und so konnten die Sounders den voll gebuchten Faschings-Kalender absolvieren. 

1992 kam Sepp Haböck stark geschwächt durch seine Krankheit, aber entschlossen wieder mitzumachen, in die Band zurück und Rainer Hager blieb ebenfalls.  Als Dank, dass Sepp wieder genesen war, wurde ein großes Benefizkonzert im Urtlhof Peham in Peuerbach veranstaltet, bei welchem ein nicht unerheblicher Betrag aus Spenden für die kleinen Maria übergeben werden konnte 

Bei dieser Gelegenheit möchte sich Sepp Haböck bei seinen Spezis herzlich bedanken, denn die Möglichkeit wieder mitzumachen, war für den Genesungsvorgang äußerst förderlich.

So musizierten die 7 Sounders noch bis 1993, wo sie sich offiziell vom Musik- und Showgeschäft absentierten.

Das war die Letztbesetzung:
Rainer Hager
Sepp Altmann
Emi Hörmandinger
Werner Burgstaller
Herbert Burgstaller
Siegi Hörbinger
Sepp Haböck 

Unbedingt erwähnt werden müssen die im Hintergrund arbeitenden Roadies/Helfer. Ohne sie wäre der logistische Ablauf der Auftritte nicht möglich gewesen. Allen gebührt ein besonderer Dank der Sounders.
Rainhard Meier und Martin Milleder - heute selbstständige Firmenchefs - nahmen als letzte im Roadiesreigen ihre Arbeit sehr ernst und zählen heute noch zu den Freunden der Sounders.

Wahrscheinlich müsste man ein Buch schreiben, was die SOUNDERS in ihrer langjährigen „Karriere“ alles erlebt haben. Der Titel: Die SOUNDERS – eine außergewöhnliche Geschichte.

S.H.

Sounders-Musiker-heute:

Rainer Hager
Musiklehrer an der LMS Andorf und Raab, Arrangeur und Komponist
verh., 2 Kinder,
spielte bis vor kurzem mit Sepp Altmann im Duo „First Edition“

 

Sepp Altmann
Gendarm, verh., 3 Kinder
spielte bis vor kurzem mit Rainer Hager im Duo „First Edition“

 

Werner Burgstaller
Tischler im AKH Wels, verh., 2 Kinder

 

Herbert Burgstaller
Landwirt, verh., 2 Kinder

 

Emi Hörmandinger
Landwirt, verh., 3 Kinder

 

Siegmund Hörbinger
CNC-Maschineur, verh., 2 erwachsende Kinder

 

Sepp Haböck
Gendarm, verh., 1 erwachsene Tochter, www.suk-music.at

 

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Unser Maibaum ist in Gefahr !!!!!

Ein zweites Mal wird uns das nicht passieren !!

So schrieben wir im Mai 2002 über den Maibaum, der uns von der Landjugend Kallham gestohlen wurde. Damit wir heuer nicht wieder so eine Schlappe hinnehmen mussten, sorgte unser Maibaumwart Hans Gföllner sen. mit folgenden Sicherheitsvorkehrungen dafür, dass dies nicht gelingen sollte: 

- psychologische Aussagen, dass uns das Stehlen egal sei !
- Baum bei der Anhängerkupplung seines Autos angekettet
- Hausmeisterin Kora Geyer schläft extra auf dem Sofa 

Doch die Burschen aus Kallham wollten es wieder versuchen und hatten beinahe "gewonnen".  Zwischen 01.00 Uhr und 02.00 Uhr in der Nacht, als jedes Mal ein Güterzug vorbeifuhr, schlugen sie zu und hatten den Baum schon über das Auto gelegt. Leider war dieser Baum so lang, dass sie die Kurve nicht schafften und so unverrichteter Dinge abbrechen mussten. Kora traute ihren Augen bei der stündlichen Kontrolle nicht, als der Baum an einer anderen Stelle lag, als eine Stunde zuvor. Der sofort geschlagene Alarm rettete unseren diesjährigen Maibaum, der sich in voller Pracht am nächsten Tag so aufgestellt präsentierte.
Darum schreiben wir heuer wieder:

Ein nächstes Mal wird es nicht geben !!!!

                                                                                                                                                         G.S.

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Baumaßnahmen

Eigentlich hatten wir für heuer keine Baumaßnahme geplant. Dass es am Ende des Jahres aber gleich zwei waren, davon hatten wir wirklich keine Ahnung. Doch durch die Übersiedlung unseres Dekorationslagers mußten wir neue Lagerräume suchen, die wir aber nicht fanden. So entschlossen wir uns zum Bau neuer Räume, die wir Turnerheim 2 und Turnerheim 3 benennen.
Doch der Reihe nach.

Turnerheim 2: zur Bildergalerie

Nachdem im Frühjahr 2003 bereits das Dekorationslager in unsere neue Bleibe im Keller unseres Vereinsarztes MR Dr. Sepp Lehner übersiedelt wurde, begann im Juli der Anbau für unser nächstes Lager - "Turnerheim 2". Dank der Unterstützung der Marktgemeinde Neumarkt konnte dieser Anbau an das ehemalige FF-Depot gemacht werden, welches nur 15 Meter von unserem Turnerheim entfernt steht und der Marktgemeinde gehört. Unsere beiden Poliere Gföllner Hans sen. und Geyer Siegi mauerten fast im Alleingang in drei Wochen diesen 60 m2 großen und 6 m hohen Anbau. Hunderte Stunden wurden wieder aufgebracht, sodass wir im Oktober das neue Lager beziehen konnten. In diesem neuen Lager bringen wir nun unser ganzes Holzlager unter, wie Platten, Dachlatten, Sparren, Staffel, Bühnenteile etc. Praktisch ist vor allem die Nähe zu unserem Turnerheim, somit ersparen wir uns viel Transportzeit. Wegen der unmittelbaren Nähe zu unserem Turnerheim, haben wir es auch ähnlich gefärbelt und liebevoll "Turnerheim 2" benannt. 

Bevor wir aber mit dem eigentlichen Anbau beginnen konnten, wollten wir die Gunst der Stunde, nämlich die Anwesenheit des Baggers nützen und schlossen unser Turnerheim an die Ortswasserleitung an. Beim Turnerheimbau vor 25 Jahren wurde bereits ein PVC-Wasserrohr hineingelegt, nur wusste niemand mehr so genau, wo es endete. Also musste viel aufgeschnitten und -graben werden, ehe wir die Anschlussstelle nahe dem Zugang zum ISG-Bau fanden. Somit haben wir für den ganzen Frischwasserbereich nun unser gutes Ortswasser zur Verfügung, das eigene Brunnenwasser werden wir weiter für die Tennisplätze sowie zum Gartenspritzen verwenden.
 

Turnerheim 3:  zur Bildergalerie

Nun hoffentlich zum letzten Mal mußten wir heuer mit unserem großen Dekorationslager wieder einmal übersiedeln. Am Samstag, den 26. April versammelten sich daher 10 Turnbrüder, Stapler, LKW´s etc. um die kostbare Fracht von unserem vorübergehenden Lager in der ehemaligen Riener-Halle in das Endlager zu transportieren. In der neuen Garage unseres Vereinsarztes MR Dr. Sepp Lehner erhielten wir als Lagerstätte den gesamten Keller mit eigener Zufahrt. Bis in den frühen Abend dauerte diese Übersiedelung. Leider hatte trotz großer Entrümpelung nicht alles Platz in diesem ca. 140 m2 großen Keller, daher mußte für das gesamte Holzlager extra gebaut werden (siehe Turnerheim 2).  

Am 10. Juni war dann der Keller von der Professionisten unter der Leitung von Polier Ernst Helfried fertig, sodass die Dienstagriege bei ca. 33° am Abend den Transport vom Erdgeschoß in den Keller vornahm. Auch hier war wieder eine schweißtreibende Arbeit angesagt, doch als kleines Konditionstraining gedacht, waren wir um 21.30 Uhr fertig.  

Damit wir in uns Zukunft bei der Benennung leichter tun, heißt das Holzlager am ehemaligen FF-Depot neben dem Turnerheim nun offiziell "Turnerheim 2" und die Kellerräume unseres Vereinsarztes in der Freiung heißen nun offiziell "Turnerheim 3". Eigene Beschriftungen machen darauf aufmerksam.

Danke:
Bauleiter Gföllner Hans,
Geyer Siegi, Ernst Helfried sowie
Kora Geyer

und an alle Helfer

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