Unser Ehrenobmann verabschiedet sich als Schreiber ...
Der Obmann hat das Wort
Vereinspersonalien
Termine, Termine, ...
Wir und unsere Gesundheit
Was geschah im Neumarkter Turnverein vor genau ...
Der ÖTB Neumarkter Turnverein im Internet
Turnerheim-Modell
50 Jahre Österreichischer Turnerbund 1952-2002
Vereine, Institutionen: 20 Jahre Neumarkter Stubenmusi
Schmunzelseite
Gemischtes

 


Unser Ehrenobmann verabschiedet sich als Schreiber:

 

Liebe Turngeschwister,

liebe Turnerjugend!

 

Seit Bestehen der Turnerpresse im April 1988 durfte ich als Obmann und später als Ehrenobmann meine Gedanken auf der 1. Seite zum Ausdruck bringen. Dies war mir eine große Freude und Ehre.
Mein derzeitiger Gesundheitszustand ist leider sehr schlecht und ich fühle mich nicht mehr in der Lage, weiterhin für unsere Vereinsnachrichten zu schreiben.

Heute danke ich allen von Herzen, die mit mir jahrelang zusammengearbeitet haben.
Gemeinsam haben wir viel erreicht und viel geschaffen.

Für die Zukunft wünsche ich mir gute Zusammenarbeit aller Turngeschwister und die Weiterführung des Vereines in meinem Sinne.

Gut Heil!
Euer Ehrenobmann MR Dr. Josef Lehner

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Der Obmann hat das Wort:

 

Liebe Vereinsmitglieder,

werte Leser!


Die Wochen seit dem Erscheinen der letzten Turnerpresse hatten es wieder in sich. So spulten wir nämlich wieder unseren Veranstaltungsplan mit Konzert der Trachtenkapelle Kallham, Julschauturnen und Wintersonnenwende ab. Die Neumarkter Ballnacht wurde heuer unter dem Motto "Eurovision" veranstaltet und sie war wieder ein Höhepunkt in unserem Vereinsleben. Eine wieder umfangreiche Dekoration wurde von noch mehr Gästen bestaunt. Nähere Informationen zu diesen Ereignissen könnt ihr im Inneren unserer Turnerpresse nachlesen.

Der März war auch geprägt von Terminen bei übergeordneten Stellen. So besuchten bzw. veranstalteten wir den Bezirksturntag des 7. Turnbezirkes Grieskirchen sowie den Landesturntag des ÖTB OÖ in Grieskirchen. Die Termine von den laufenden Sitzungen des ÖTB OÖ gar nicht mitgerechnet (Anneliese Reizl als Fachwartin für das Gerätturnen, meine Wenigkeit als Mitglied bei verschiedenen Gremien des ASVOÖ und ÖTB, sowie unsere Spielleute im Bundesspielmannszug).

Auch unsere eigene Hauptversammlung mussten wir statutengemäß nach zwei Jahren wieder durchführen. Nach den kurzen aber interessanten Berichten der Amtswalter konnte ich voller Stolz unsere neue Homepage präsentieren und die Besucher waren sehr beeindruckt von der Fülle der Informationen.

Wie gehts nun weiter? Nach der Maiwanderung konzentrieren wir uns ganz auf das Deutsche Turnfest in Leipzig. Hier werden wir mit dem Spielmannszug wieder viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Im Sommer haben wir heuer kein Turnfest etc. dafür ist die Jahnwanderung nach Leonding ebenfalls schon vorbereitet. So sehen wir den nächsten Wochen und Monaten trotzdem mit viel Arbeitsaufwand entgegen, obwohl wir heuer KEINE Baustelle in Angriff nehmen.

Viel Arbeit in den letzten Monaten hatten wir auch mit der Erstellung einer Homepage für bzw. über unseren Verein. Und nachdem wir versuchen, alles perfekt zu machen, haben wir dies auch bei der Homepage getan. Mein Verständnis für eine Vereinshomepage liegt nämlich nicht nur in erster Linie in der Information über den Verein (diese geht in der Fülle des Informationsangebotes unter) sondern im Aufbau einer digitalen Chronik des Vereines. Und so haben wir (Tbr. Rainer Kohlbauer aus Münzkirchen und meine Wenigkeit) in den letzten Monaten hunderte Stunden verbracht, die Homepage zu gestalten und zu füllen. Sie ist vom Design sicherlich verbesserbar, aber der Schwerpunkt liegt bei uns in der leichten Übersicht. Freut euch also mit uns über diesen wirklich gelungenen Auftritt im weltweiten Computernetz.

Übrigens die Adresse lautet:
www.oetb.at/ooe/neumarkt

Mit diesen Informationen und Aussichten auf das heurige Vereinsjahr möchte ich mich gleich vorweg bei allen Mitarbeitern bedanken und freue mich schon auf die kommenden Monate. Gemeinsam werden wir alle Ziele wieder erreichen. Davon bin ich fest überzeugt

Gut Heil
Euer Obmann
Gerald Stutz

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Vereinspersonalien

Alles Gute zum "runden" Geburtstag:
SPERL Anneliese
STELZER Gerhild
REIZL Maria
RIENER Wilhelm
KNOLL Hans
HÖLZL Helmut
SPECHT Franz
KRASENSKY Franz sen.
PÖTTINGER Herbert
POINTINGER Josef
LEHNER Sepp MR Dr.
AUMEYR Herbert
KARLSBERGER Maria
MOSER Josef
LEHNER Josef MR Dr.
SPISSAK Leopold
LEHNER Imhilde
STEINHAUSER Ruth Dr.
ZACH Alfred
KALTSEIS Rudolf
HUBER Josefine
ENTHOLZER Josef
STAUDINGER Kurt
MOSER Edith
LANDERTSHAMER Josef Mag.
ZACH Josef
EDER Franz
SPERL Heinrich
FUCHS Theresia
STÖHR Wolfgang
WELLINGER Hermann
PÖTTINGER Gertrude
WEILHARTNER Lydia
EYBL Karl
ROBATSCHER Siegfried Präs.
NIEDERMAYR Auguste
DAURER Josef
EISTERER Erwin
RACHBAUER Erna
GRUBER Rudolf
STEINBÖCK Fritz

Über Nachwuchs freuen sich:
SAUER Klaus - DRACK Notburga - Sohn Nicolas

Prüfungen/Ernennungen:
Tbr. Gernot LEHNER hat sein Studium mit dem MAGISTER der Rechtswissenschaften abgeschlossen.

Ehrungen:

Folgende Turngeschwister wurden für ihre langjährige aufopfernde Tätigkeit für die Turngemeinschaft geehrt. Neben den Ehrungen auf Vereinsebene sind wir natürlich auf die Auszeichnungen stolz, die von "höherer" Stelle verliehen wurden.

Das Landessportehrenzeichen in Silber erhielten aus der Hand von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer unser Obmann Tbr. Gerald STUTZ sowie der Leiter des Spielmannszuges Tbr. Franz EISTERER im Rahmen einer schönen Feier im Linzer Landhaus am 11. April 2002 überreicht.

Am 2. März 2002 wurde nach zwei Jahren in der Vereinsturnhalle des ÖTB Grieskirchen der 48. Landesturntag des ÖTB Oberösterreich abgehalten. Erfreulich sind die Ehrungen, die Turngeschwister unseres Vereines erhielten. So erhielt die OÖLV Kampfrichternadel in Bronze unsere Tschw. Mag. Inge Eisterer und die OÖLV Ehrennadel in Gold unser Leichtathletik-Aushängeschild Tschw. Kerstin Eisterer.

Die Ehrenurkunde des ÖTB Neumarkter Turnvereines erhielten folgende Turngeschwister im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 22. März 2002 im Turnerheim überreicht:

Tbr. Albin Schatz
Tbr. Christian Schöberl
Tbr. Johann Gföllner jun.
Tschw. Pauline Berndorfer
Tschw. Mag. Inge Eisterer
Tschw. Kora Geyer
Tschw. Monika Stutz

Unsere neuen Ehrenurkundenträger

Außerdem konnten wir vielen Turngeschwistern das Bundesabzeichen für langjährige Mitgliedschaft überreichen:

25-jährige Mitgliedschaft beim ÖTB Neumarkter Turnverein:

Tbr. Peter DAURER, Tbr. Dr. Michael DAURER, Tbr. Johann LEEB, Tschw. Margaretha DEMMELMAYR, Tbr. Johann FISCHER, Tbr. Josef HAIDER, Tschw. Ilse HANGL, Tschw. Herta NEUHOFER, Tbr. Johann NEUHOFER, Tschw. Sylvia ORTBAUER, Tbr. Alois PAUZENBERGER, Tbr. Manfred SCHÖBERL, Tbr. Helmut STELZER, Tbr. Mag. Erwin ZURUCKER-BURDA, Tbr. Peter HEL, Tbr. Hubert BERNDORFER, Tbr. Klaus DONNERBAUER, Tschw. Sylvia EISENKECK, Tbr. Günter HUBER, Tbr. Rudolf KALTSEIS, Tbr. Alfred ZACH, Tbr. Othmar ZEHETNER

40-jährige Mitgliedschaft beim ÖTB Neumarkter Turnverein:

Tschw. Maria KARLSBERGER, Tbr. Ing. Adolf KLEINFERCHNER, Tschw. Inge MAYR, Tbr. Günter ERNST, Tbr. Helfried ERNST, Tbr. Siegfried GEYER, Tschw. Berta LANDERTSHAMER

60-jährige Mitgliedschaft beim ÖTB Neumarkter Turnverein:

Tbr. Felix ZINNÖCKER

70-jährige Mitgliedschaft beim ÖTB Neumarkter Turnverein:

Tschw. Karoline ERNST

Allen Turngeschwistern herzlichen Glückwunsch !

 

V Wir trauern um -

Tschw. Maria GFÖLLNER, verstorben im 62. Lebensjahr
Tschw. Maria TISCHLER (wohnhaft in Schärding), verstorben im 86. Lebensjahr
Tschw. Anna STRASSER, verstorben im 75. Lebensjahr
Tschw. Maria LEHNER, verstorben im 88. Lebensjahr
Tschw. Dr. Ruth STEINHAUSER, verstorben im 81. Lebensjahr

Ehre ihrem Gedenken !

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Termine, Termine, ...

Wie wichtig Organisationen über die Vereinsebene hinaus sind, darüber sind sich fast alle Vereinsamtswalter einig. Dass dazu auch sogenannte Jahreshauptversammlungen, etc. an der Tagesordnung sind, versteht sich von selbst. Doch wenn 4 solcher Termine innerhalb weniger Wochen stattfinden, stellt es schon einen gewissen Zeitaufwand dar. Doch nun der Reihe nach:

2. März 2002 - 48. Landesturntag des ÖTB OÖ in Grieskirchen:
Teilnehmer: 
    Bezirksobmann Franz Eisterer
   
Bezirksturnwart Anneliese Reizl
   
Landesobmann-Stv. Gerald Stutz
   
Florian Ernst, Christoph Weigand, Johann Gföllner sen.,
   
Bianca Wassermayr

Ehrungen: OÖLV Kampfrichternadel in Bronze für Mag. Inge Eisterer

OÖLV Ehrennadel in Gold für Kerstin Eisterer

18. März 2002 - 40. Bezirksturntag des 7. Turnbezirkes Grieskirchen in Neumarkt:

Am Montag, dem 18. März 2002 fand in unserem Turnerheim der 40. Bezirksturntag des 7. Turnbezirkes Grieskirchen statt. Bezirksobmann Eisterer Franz begrüßte alle Vertreter der Bezirksvereine, zwei Vereine waren leider nicht anwesend. Nach den Tätigkeitsberichten der Bezirksamtswalter sowie der Vereinsobmänner fand die Neuwahl des Bezirksturnrates statt, der keine Veränderungen brachte. Nach Erörterung verschiedener Vereinsprobleme und einen Ausblick auf das heurige Turnjahr schloss der Bezirksobmann den 40. Bezirksturntag mit der Bitte, dass sich alle Bezirksvereine auch weiterhin für unseren ÖTB einsetzen.

Teilnehmer: 
    Bezirksobmann Franz Eisterer
   
Bezirksturnwart Anneliese Reizl
   
Bezirkssäckelwart Johann Reizl
   
Bezirksschriftwart Gerald Stutz

22. März 2002 - Eigene Hauptversammlung in Neumarkt: (siehe eigener Bericht)

12. April 2002 - Landesverbandstag des OÖ Fachverbandes für Turnen in Linz:

Teilnehmer: Obmann Gerald Stutz

                                                                    G.S.

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Wir und unsere Gesundheit 

zur Bildergalerie

 

Neumarkter Gesundheitstag - 60 Besucher

Unser Vereinsarzt MR Dr Sepp Lehner hatte das Thema Diabetes ausgewählt, um in unserem Turnerheim einen Fachvortrag abzuhalten. In Zusammenarbeit mit einer Arzneimittelfirma, die für die Werbung aufkam und dem Fachreferenten Dr. Franz Josef Doblhofer aus Grieskirchen, kamen zu diesem Vortrag am 11. April 2002 über 60 Gäste, die sich aus berufenem Munde zu diesem Thema informieren wollten. Wahrscheinlich ist dies ein Thema, mit dem die Bevölkerung große Probleme hat. Es war ein interessanter Abend, der sehr professionell gestaltet wurde.

Bisherige Gesundheitstage:

11.04.2002 Diabetes
Dr. Franz Josef Doblhofer
(Firma Novo Nordisk Pharma)
22.11.2001 Blasenschwäche
DGKS Eva Fritsch
(Firma Hartmann)
22.11.2000 Orthopädie für Jung und Alt
Dr. Josef Ecker
108 Interessierte !!!!!!!!!!!
(Firma MSD)
05.04.2000 Alzheimer
Dr. Claudia Zachhuber
(Firma Novartis)
09.02.2000 Neurotermitis
Dr. Brigitte Charwat-Pessler
(Firma Helma)
28.10.1999 Frei vom Rauchen
Prim. Dr. Josef Eckmayr
(Firma Glaxo Wellcome)
10.02.1998 Vorsorge in der Urologie
Dr. Christoph Deisenhammer
(Firma MSD)
04.12.1997 Bluthochdruck und Herzkrankheiten
Dr. Erich Eilmsteiner
(Firma ASTRA)
20.09.1995 Wechseljahre und Osteoporose
Dr. Chr. Charwat-Pessler
(Firma Ciba Geigy)

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Was geschah im Neumarkter Turnverein vor genau....

5 Jahren - 1997: Nach 20 Jahren veranstalten wir erstmals wieder einen Flohmarkt, der an zwei Tagen hunderte Menschen ins Turnerheim lockt.

Der Ansturm ist enorm

 

Darüberhinaus bringen verschiedene Veranstaltungen, wie ein Konzert des Tschechischen Armee-Zentralorchesters, ein Nachbarschaftsfest für die Wurmsiedlung und ein Laboe-Abend anläßlich der 30-jährigen Partnerschaft Neumarkt – Laboe viele Gäste in unser Turnerheim. Die Judoabteilung unter der Leitung von Gföllner Helmut verzeichnet im Erwachsenen-Wettkampf einen fulminanten Aufwärtstrend. Höhepunkt ist ein Open-Air-Judokampf auf den Tennisplätzen am 27. Juni.

Die Freunde des Spielmannszuges "Kieler Sprotten" besuchen uns nach jahrelanger Abwesenheit wieder und wir bereiten ihnen ein schönes Programm.

Am 18. Juli verwandeln Wassermassen Felder in kilometerlange Seen und auch unser Turnerheim wird von der "wild gewordenen Aschach" heimgesucht und verursacht Schäden in Höhe von ca. öS 200.000,-

Die überfluteten Tennisplätze aus der Luft

Der ganze Parkplatz steht unter Wasser

 

10 Jahren - 1992: Am 28. Februar findet die Geburtstagsfeier für den Obmann, seine Gattin und seinem Sohn unter dem Motto "195 Jahre Lehnerei" statt.

Geschenk Nr. 1: eine riesige Geburtstagstorte mit dem Logo der Feier

15 Jahren - 1987: Die Jahnwiese wird von der Gemeinde sehr schön hergerichtet und mit einer Tartanbahn und einen Spielplatz für Basketball versehen. Die Halle im Turnerheim ist für Veranstaltungen zu klein, daher ist ein Anbau nötig. Auch eine Bühne ist notwendig. Wieder krempeln die Turner die Ärmel im September hoch und es wird am Turnerheim angebaut.

 

Der Anbau beginnt im September 1987

Das Heim wächst zum 2. Mal

 

25 Jahren - 1977: 2 Tennisplätze werden von den Turnern unter Leitung von Tbr. Karl Eybl II und Tbr. Kleinferchner Adolf fertiggestellt. Bei der Eröffnungsfeier der Tennisplätze am 6.8. erfolgt der Spatenstich für das Turnerheim durch Landeshauptmann-Stv. Gerhard Possart.

Baubeginn der Tennisplätze im März 1977

Turnerheim-Spatenstich durch Bürgermeister Erich Meier

45 Jahren - 1957: In feierlicher Weise wird am Turnerdenkmal für die 33 gefallenen oder vermißten Turnbrüder des 2. Weltkrieges eine Gedenktafel am 10. November enthüllt. Der Fanfarenzug wird gegründet.

 

Wir erfüllen eine Ehrenpflicht und enthüllen das renovierte Turnerdenkmal mit der neuen Gedenktafel

 

65 Jahren - 1937: Der Turnverein wird nach der Vereinsauflösung 1934 wieder zugelassen. Es herrscht sehr guter Turnbetrieb.


70 Jahren - 1932:

Zöglingsriege des Welser Turnvereines 1862

Im Bild rechts kniend Sepp Lehner, später langjähriger Obmann des ÖTB Neumarkter Turnvereines

75 Jahren - 1927:

Franz Eybl III wird Obmann und bleibt bis 1945. Auch er ist, wie seine beiden Vorgänger, jahrelanger Bürgermeister von Neumarkt

90 Jahren - 1912: So schaut unsere Männerpyramide aus

Unsere Männerpyramide 1912

                                        G.S.

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Der ÖTB Neumarkter Turnverein im Internet

Nach monatelangen Vorarbeiten ist seit der Jahreshauptversammlung am 22. März 2002 auch unser ÖTB Neumarkter Turnverein mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten.

Unter
   
         www.oetb.at/ooe/neumarkt

sind Informationen aber auch chronologische Werke über unseren Turnverein zu finden. Mehr als 120 MB stehen in über 2.800 Dateien zur Verfügung und können übersichtlich und schnell angesehen werden. Als oberstes Ziel nannte Obmann Gerald Stutz nicht die einfache Präsentation des Vereines, sondern die Möglichkeit, eine digitale Chronik aufzubauen.

Wir zeigen damit auf, dass wir nicht nur Tradition erhalten, sondern auch sinnvollen Neuerungen gegenüber aufgeschlossen sind. Herzlichen Dank von dieser Stelle nochmals unserem Tbr. Rainer Kohlbauer aus Münzkirchen für die viele, viele Arbeit, die Fülle von Informationen in den Computer zu stellen.

Viel Spaß beim Surfen unter www.oetb.at/ooe/neumarkt

                                    G.S.

Das ist die Startseite unseres Vereines !

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Turnerheim-Modell

 

Das Landesturnfest 2005 in Schärding wirft seine Schatten voraus. Die oö Turnvereine präsentieren dort stolz ihr Eigentum mittels Modell im Maßstab 1:100. Da dies die Idee unseres Obmannes war, ließ er daher unser Turnerheim sofort als Vorzeigemodell anfertigen. Der ÖTB Neumarkter Turnverein ist stolz auf sein Turnerheim und freut sich nun auch über das gelungene angefertigte Modell. Es steht übrigens im neuen Schulungs- und Sitzungszimmer im Obergeschoß.

G.S.

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50 Jahre Österreichischer Turnerbund 1952 - 2002

zur Powerpoint-Show
Festakt in Wels 19.10.2002

Das heurige Jubiläumsjahr steht ganz im Zeichen der Neugründung der ÖTB-Turnvereine am 6. Juli 1952 in Wels im Pollheimer Schlössl. Grund genug, die Hintergründe unserer einzigartigen Turnbewegung nach Turnvater Jahn ein wenig zu beleuchten. In einer 2-teiligen Serie wird in dieser und in der nächsten Ausgabe der "Neumarkter Turnerpresse" unser Turnen historisch betrachtet und erläutert, bzw. all jenen Turngeschwistern, die bisher nur wenig mit dem Begriff "Jahn´sches Turnen" anfangen konnten, näher gebracht.

Ein Dank an den Turnverein Grieskirchen, Tschw. Eva Franz, für die Zuverfügungstellung der Daten.

TEIL I - in dieser Ausgabe

1. Geschichte unseres Turnens

2. Friedrich Ludwig Jahn – seine Person – 2002, sein 150. Todestag

3. "Die deutsche Turnkunst" zur Einrichtung der Turnplätze
dargestellt von F.L. Jahn und Ernst Eiselen, Berlin, 31. 3.1816, Selbstverlag der Herausgeber

4. Neugründung des ÖTB im Jahre 1952
   
     Leitsätze des ÖTB
   
     Satzungen
   
     Gliederung und Organisation

TEIL II - in der nächsten Ausgabe

1. Jahn´sches Turnen heute: Der Mensch im Mittelpunkt
   
     Turnen ist "mehr"
   
     Turnen in der Gemeinschaft
   
     Turnen und unser deutsches Brauchtum heute
   
     Turnen – Fachkompetenz aus der Bundesturnschule

2. Veranstaltungen des ÖTB – bundesweit, landesweit, im Bezirk und Verein

3. Wettkämpfe im ÖTB

4. Jugend im ÖTB

1. Geschichte unseres Turnens

Leibesübungen waren ausgeprägt bei den Völkern der Antike, den Römern, Griechen und Germanen. Die Haltung zum menschlichen Körper erfuhr eine jähe Wandlung unter dem Einfluss der neuen religiösen Weltanschauung ab dem 4. Jahrhundert nach Chr.: Der eigene Körper war unrein, schwach und sündig. Erst im 18. und 19. Jahrhundert korrigierten natur-wissenschaftliche Erkenntnisse das alte Weltbild in ein neues. Die Bevölkerung in Europa war in dieser Zeit nach Ständen und Klassen getrennt. Das Umfeld von F.L. Jahn (11.8.78 – 15.10.52) war ein in 80 Staatsgebilden, 30 kleineren Herrschaften und 1500 reichsun-mittelbare Ritterschaften zerteiltes Volk, von Napoleon bekämpft und von gesellschaftlichen Verände-rungswünschen der Menschen verunsichert. Jahn hatte die revolutionäre Idee, einer vielseitigen Durch-bildung des Körpers, die Formung der inneren Werte zur Allgemeinerziehung des Volkes. FRISCH – FROMM – FRÖHLICH – FREI war der Leitspruch der sogenannten niederen Bevölkerungsschicht. Das Turnen galt als revolutionär und wurde immer wieder verboten, bis es schließlich 1860 mit dem Erlass des Oktoberdiploms eine Massenverbreitung fand: 1861 Erster Wiener Turnverein, oder 1862 Linz, Schärding .... 1868 erfolgte in Weimar die Gründung der "Deutschen Turnerschaft" als Dachverband mit 15 Turn-kreisen. Der 15. war "Deutsch-Österreich". Damals wurde Turnen als Pflichtfach in den Schulen durch das Reichsvolksschulgesetz (1869) eingeführt. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Turnens in Österreich war das Jahr 1866, als es in der Schlacht bei Königsgrätz von Preußen besiegt wurde. Unsere Monarchie war ein Vielvölkerstaat, in dem es immer mehr nationale Spannungen gab. Verschiedene Bewegungen wurden von den vielen Volksstämmen, die ihre eigene Nationalität betonen wollten, ge-gründet. So zum Beispiel auch die nationaltschechische Turnbewegung "Sokol", die sich die "Befreiung der Slawen aus dem österreichischen Völkerkerker" als Ziel setzte. Die deutsch-österreichischen Turn-vereine wiederum unterstrichen den sittlichen und deutsch-völkischen Gehalt des Jahn´schen Turnens.

Inzwischen bildeten sich auch andere turnerische Vereinigungen. Erste Arbeiterturnvereine wurden ge-gründet, die sich 1893 aus politischen Gründen von der deutschen Turnerschaft trennten. Der "Deutsche Arbeiter Turn- und Sportbund" wurde gebildet, ab 1924 ASKÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport- und Körperkultur Österreichs) Galten Anfangs noch die Jahn´schen Grundsätze für die Arbeiter Turn- und Sportvereine, so wurde 1911 aus dem "Gut Heil" ein "Frei Heil", aus den 4 F (frisch-fromm-fröhlich-frei) wurden 2 F mit S und T (frisch-frei-stark-treu), aus "Turnbruder" wurde "Turngenosse", nur die Bezeich-nung "Turngau" blieb bis 1945 gleich. Ab 1913 beschloss die Sozialdemokratische Partei Österreichs, dass die Mitgliedschaft zur Partei Vorbedingung für die Zugehörigkeit zu einem Arbeiter Turn- und Sportverein sei.

Aus weltanschaulichen Gründen hatten sich auch die Turner streng katholischer Gesinnung vom turne-rischen Gesamtverband zurückgezogen. 1911 vereinigten sie sich zur "Christlichen deutschen Turner-schaft Österreichs", mit dem Ziel Deutschtum, Katholizismus und Leibesübungen in Einklang zu bringen.

Aus den verschiedenen Jahn´schen Turnvereinen wurde 1919 der "Deutsche Turnerbund 1919" gegründet. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war er der Führende Verband in Österreich (1932 112.000 Angehörige in 825 Vereinen). Nach dem Kriegsende 1945 wurde der deutsche Turnerbund verboten, seine Vereine aufgelöst und ihr gesamter Besitz zu Gunsten des Staates beschlagnahmt, aufgrund des Verbots-gesetzes, unter der falschen Annahme, dass der DTB 1919 eine Teilorganisation der NSDAP gewesen wäre. 1947 stellte das Innenministerium und der Verwaltungsgerichtshof die Unrichtigkeit dieser Annahme fest.

In der Folge wurden wieder Turnvereine gegründet, die im Rahmen eines Bundesturnfestes in Wels den Österreichischen Turnerbund gründeten. Am 8. Mai 1952 wurden die Satzungen des ÖTB, der seinen Sitz in Linz hat, staatspolizeilich genehmigt.

Unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkrieges entstanden auch die Verbände ASKÖ und UNION, 1949 wurde für die übrigen Vereine, also auch alle ÖTB-Vereine der ASVÖ als Dachverband gegründet.

 

2. Friedrich Ludwig Jahn – 2002 sein 150. Todestag

Zu Beginn:

Was war Jahn für ein Mensch, in welcher Zeit lebte er und was bewog ihn dazu, die Turnbewegung ins Leben zu rufen



Jahn mit 35 Jahren

Jahn mit 40 Jahren

 Am 11.8. 1778 wurde er in Lanz bei Lenzen, Mark Brandenburg als Sohn eines evangelischen Pastors geboren. Seine Eltern erzogen ihn fromm und weckten schon sehr früh in ihm die Liebe zur Geschichte, Geographie und zur deutschen Sprache. Er trieb sich viel in Wald und Feld herum und suchte gerne die Gesellschaft Erwachsener – Fuhrleute, Schifferer, Wilderer, Soldaten, ...) Früh lernte er Reiten, Schwimmen und Schießen. Er besuchte das Gymnasium und später verschiedene Universitäten. Nach Ab-bruch verschiedener Studien wurde er Hauslehrer und dabei zeigte sich bald, dass er bei seinen Zöglingen schwärmerische Zuneigung fand. Er unternahm nach dem Unterricht Spiel in freier Natur, lehrte sie allerhand körperliche Übungen, sowie Schwimmen, Springen und Klettern. Dabei vermittelte er ihnen auch das Gefühl einer Gemeinschaft. So nahm er sich auch zusätzlich der Arbeiter- und Dorfkinder an.

Ab 1805 versuchte er eine Hochschul-Lehrstelle in Göttingen zu erlangen und verfasste erste Schriften. Der zwischen Preußen und Frankreich ausgebrochene Krieg machte aber seinen Bestrebungen ein Ende und die Niederlage der Preußen gegen Napoleon 1806 beeinflusste seinen weiteren Lebensweg entscheidend. Erfolglos versuchte er dann verschiedene Anstellungen zu finden, bis er schließlich in einem Gymnasium in Berlin unterrichten konnte.

1811 - Die Gründung des ersten Turnplatzes

Hasenheide

Immer mehr Schüler sammelten sich auch in der Freizeit um Jahn und trafen sich auf der südlich von Berlin gelegenen Hasenheide um zu spielen und gymnastische Übungen zu betreiben. Am 19. Juni 1811 wurde der erste Turnplatz eröffnet. Jahn erfand zum Beispiel Reck, Barren und Pferd als erste Turngeräte, lehrte Laufen, Springen, Klettern, Gerwurf, Fechten und Schwimmen. 1812 waren es bereits 500 Turner, und neben dem Turnbetrieb wurden Turnfahrten und Turnspiele durchgeführt. Auch ein Turnkünstler-verein wurde gegründet.

Aufgrund der Karlsbader Beschlüsse wurden von Fürst Metternich 1819 – 1842 jedoch die Turnsperre verhängt – alle freiheitsstrebenden Bewegungen wurden verboten. Jahn wurde politisch verfolgt und stand unter Polizeiaufsicht. 1848 wurde er jedoch Parlamentsstab-Geordneter in Frankfurt/Main. Viele Turnvereine gründeten sich, um das Jahn´sche Turnen zu fördern. 1845 Salzburg, Bregenz, Dornbirn, Innsbruck, 1848 Ried. (Weitere Entwicklung siehe "Geschichte des Turnens")

Die beiden Brüder Albert und Rudolf Stephani verbreiteten das Turnen in Österreich an der 1848 neu gegründeten Universitätsturnanstalt in Wien.

1852 starb F.L. Jahn in Freyburg/Unstrut.

 

3. "Die Deutsche Turnkunst"

dargestellt von Friedrich Ludwig Jahn und Ernst Eiselen, Berlin 31.3. 1816
Selbstverlag der Herausgeber

Als der erste Turnplatz in Berlin eröffnet wurde und weil er einen enormen Zulauf hatte, beschloss Jahn, alle bestehenden schriftlichen Ausarbeitungen zum Thema Turnen zu einem Buch zusammenzufassen.

Im "Vorbericht" schreibt Jahn über die Entstehung des Buches. Er bedankt sich bei den "Autoren" Vieth und Guts Muths für die Bücher zur Gymnastik für die Jugend, bzw. die Enzyklopädie der Leibesübungen in 3 Bänden. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts erschienen erste Bücher über Leibesübungen, aber keines fand derartige Begeisterung wie "Die Deutsche Turnkunst". Man bezeichnete es als Meisterwerk der Turnkunst. Preußische Ministerien bestellten damals 200 Stück und ein Regierungsamt 50 Exemplare. Beamte, Schulleiter und Lehrer erhielten Freistücke zur Verbreitung, Fürsten bekamen Bücher in besonderen Einbänden. Das Buch war sehr schnell ausverkauft.

Inhalt des Buches

Im ersten Abschnitt werden die Turnübungen erläutert: Gehen, Laufen, Springen, Schwingen (Schwing-pferd), Schweben (Schwebebaum), Reckübungen, Barrenübungen, Klettern, Werfen, Ziehen, Schieben, Heben, Tragen, Strecken, Ringen, Sprung im Reifen, Sprung im Seil

Der zweite Abschnitt behandelt die Turnspiele

Im dritten Abschnitt wird die Einrichtung eines Turnplatzes beschrieben, sowie die Turngeräte und Turnzeuge.

Der vierte Abschnitt erklärt die Art, wie die Übungen zu betreiben sind, und die Turngesetze

Im fünften Abschnitt wird die Planung eines Turnplatzes erläutert und die Bücherkunde der Turnkunst beschrieben.

 

4. Neugründung des ÖTB im Jahre 1952

Auszug aus den Satzungen des ÖTB
Leitsätze des ÖTB
Gliederung und Organisation des ÖTB

Im Jahr 1951 – es waren bereits zahlreiche "Allgemeine Turnvereine" wiedergegründet worden – bildete sich eine Arbeitsgemeinschaft zur Gründung eines neuen Verbandes. Satzungen wurden ausgearbeitet, die 1952, am 8. Mai, von der Sicherheitsbehörde genehmigt wurden. Der neugegründete Verband nannte sich "Österreichischer Turnerbund", mit Sitz in Linz. Am 6. Juli 1952 fand im Pollheimer Schlössl in Wels die Gründungsversammlung statt. 72 Vereine nahmen durch ihre bevollmächtigte Vertreter daran teil: 8 aus Kärnten, 5 aus Niederösterreich, 21 aus Oberösterreich, 4 aus Salzburg, 11 aus der Steiermark, 10 aus Tirol und 13 aus Wien.

Nun galt es weiter Ordnungen und Regelungen zu entwerfen: das bis heute vertraute ÖTB Logo wurde als Vereinsabzeichen entworfen und bewilligt. Die Turnerzeitung "ÖTB Bundesturnzeitung", heute "Unser ÖTB Turnen" wurde zum Informationsblatt für alle Mitglieder. Eine Bundesturnordnung wird beschlossen, sowie Leitsätze (1984, neu überarbeitet 1996). Eine Bundesturnschule (1969 in Ried) wird als Institution für Aus- und Weiterbildung von Vorturnern gegründet. Bundeslager, in weiterer Folge Lager für die Turngaue bzw. Landesverbände, werden eingeführt. Spielmannszüge werden gegründet und ein eigener Bundesfachausschuss für Spielmannswesen eingerichtet.

In unserem Computerzeitalter ist der ÖTB und viele seiner Vereine natürlich auch im Internet vertreten und zwar unter www.oetb.at für den Bundesverband, www.oetb.at/ooe für den Landesverband OÖ und www.oetb.at/ooe/neumarkt für unseren ÖTB Neumarkter Turnverein.

Auszug aus den Satzungen des ÖTB:

  1. Name, Mitgliedschaft, Umfang und Sitz:
  2. Den ÖTB bilden jene Turnvereine und Turnabteilungen, die nach Anerkennung dieser Satzungen aufgenommen werden. Der ÖTB erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet Österreichs und hat seinen Sitz in Linz. Der Bundesturntag kann jedoch auch einen anderen Ort Österreichs zum Sitz des ÖTB bestimmen. Der ÖTB ist berechtigt, Fahne, Wimpel und Abzeichen zu führen. Der ÖTB ist nicht auf Gewinn berechnet, seine Tätigkeit ist gemeinnützig.

  3. Zweck:

Der Zweck des ÖTB ist die Erhaltung, Hebung und Förderung der Volksgesundheit durch das von F.L.Jahn begründete Turnen. Der ÖTB pflegt daher alle Leibesübungen der Männer und Frauen, der Jugendlichen und Kinder. Der ÖTB und die ihm angeschlossenen Vereine und Abteilungen treten für eine demokratische Verfassung und die Freiheit, Unabhängigkeit und Unteilbarkeit der Republik Österreich ein. Der Turnen um Geld- und Wertpreise ist verboten. Parteipolitische Bestrebungen sind ausgeschlossen.

LEITSÄTZE des ÖTB:

1.

Der Österreichische Turnerbund ist der Verband aller österreichischen Turnvereine, welche die Satzungen und Leitsätze des ÖTB anerkennen und auf den zeitlosen Grund-lagen des Turnens nach Friedrich Ludwig Jahn aufbauen. Das Jahnsche Turnen vermittelt dem Menschen in seiner Körper-Geist-Seele-Einheit Gesundheit, Ausgeglichenheit und Lebensfreude.

2.

Der ÖTB pflegt im Sinne der Volksgesundheit eine Vielzahl von Leibesübungen, vom Breitenturnen bis zur gesundheitlich vertretbaren Spitzenleistung. Ebenso fördert er musische Neigungen. Im Vordergrund steht die persönlich beste Leistung. Geld- und Sachpreise für turnerische Leistungen lehnt der ÖTB in seinem Verband ab.

3.

Der ÖTB sieht im freiwilligen Einordnen in die Gemeinschaft und in der Pflege der Kameradschaft ohne Unterschied von Beruf und Alter einen wesentlichen Sinn des Turnens.

4.

Der ÖTB will seine Mitglieder zu heimat-, volks- und staatsbewussten Menschen bilden.

5.

Der ÖTB bekennt sich zur demokratischen Republik Österreich, zur rechtsstaatlichen Verfassung und zu den Grund- und Freiheitsrechten der Menschen.

6.

Der ÖTB ist ein demokratisch aufgebauter Verband und entfaltet seine Tätigkeit frei von Parteipolitik und unabhängig von Glaubensbekenntnissen.

7.

Der ÖTB sieht im Bekenntnis zum angestammten Volkstum die Voraussetzung für die Bewahrung der Vielfalt der Volksgruppen in Österreich. Er tritt für die Erhaltung, Pflege und Förderung des deutschen Volkstums und des überlieferten, heimischen Brauchtums ein.

8.

Der ÖTB erachtet es als seine Pflicht, die Heimat zu verteidigen sowie die Natur und Umwelt zu schützen.

9.

Der ÖTB sieht die Familie als lebenswichtige Kern- und Keimzelle für Volk und Staat.

10.

Der ÖTB sieht in der einheitlichen Turnkleidung und in der Anrede "Turnschwester" und "Turnbruder" äußere Zeichen der Verbundenheit. Der Turnerwahlspruch lautet seit 1846 "Frisch, fromm, fröhlich und frei" (4-F – Turnerkreuz) und der Turnergruß seit 1817 "Gut Heil".

Neufassung der Leitsätze des ÖTB laut Beschluss des 21. Ordentlichen Bundesturntages am 17.11.1996.

GLIEDERUNG UND ORGANISATION DES ÖTB:

GLIEDERUNG

ARBEITSAUSSCHÜSSE

OBERSTE ORGANE

Bundesverband

Bundesturnrat
Bundesleitung
Bundesfachausschüsse

Bundesturntag
(alle zwei Jahre)

Landesverbände/Turngaue

Oberösterreich
Kärnten
Niederösterreich
Salzburg
Steiermark
Wien
Tirol

Landesturnrat (Gauturnrat)
Leitung
Fachausschüsse

Landesturntag (Gauturntag)

(alle 2 Jahre)

Turnbezirke

Bezirksturnrat
Leitung
Fachausschüsse

Bezirksturntag

Verein

Vereinsturnrat
Leitung
Fachausschüsse

Jahreshauptversammlung

Oberösterreich

Landesobmann
Dr. Dieter Brandenburg

LO-Stv. Manfred Sesser
LO-Stv. Gerhard Dauwa
LO-Stv. Gerald Stutz

Landesturnwart
Willi Gröbner

Landesjugendwartin
Christine Lindlbauer

Landesturnausschuss
bestehend aus Bezirksvertretern und Freiwilligen aus verschiedenen Vereinen

Landesturntag
(zuletzt 2. März 2002
in Grieskirchen)

7. Turnbezirk Grieskirchen
bestehend aus den Vereinen:
Grieskirchen
Neumarkt
Haag
Aschach
Gallspach
Bad Schallerbach
Peuerbach
Riedau
Waizenkirchen

Bezirksobmann
Franz Eisterer

Bezirksturnwartin
Anneliese Reizl

Bezirksschriftwart
Gerald Stutz

Bezirkssäckelwart
Hans Reizl

Bezirksturntag

(zuletzt 18. März 2002

in Neumarkt)

ÖTB Neumarkter
Turnverein 1904

Obmann Gerald Stutz
Turnwartin Anneliese Reizl
Säckelwart Pauline
Berndorfer

Jahreshauptversammlung
(zuletzt 22. März 2002
im Turnerheim)

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Vereine, Institutionen: 20 Jahre Neumarkter Stubenmusi

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Die Neumarkter Stubenmusi hat ihren Ursprung im Spielmannszug (SZ) des ÖTB Neumarkter Turnvereines. Die ersten Gehversuche waren die musikalische Umrahmung bei Auftritten der Volkstanzgruppe und bei Konzertreisen des SZ (Kiel, Laboe, Spanien, Südfrankreich usw. Unser erster Auftritt als Volksmusikgruppe war 1982 bei der Julfeier.

Die Mitgliedschaft beim Innviertler Volksmusikkreis hat bei uns das Interesse an der bodenständigen Volksmusik geweckt. Bei der Instrumentierung und der Auswahl der Stücke wurde die alpenländische Volksmusik von Tobi Reiser immer mehr zu unserem Vorbild. Neben der derzeitigen Besetzung: Franz Pintscher, Traudi und Hans Edtmaier, Angela Pichlbauer und Adi Pühringer haben seit Bestehen bei uns mitgespielt: Roland Lakovsek, Gretl Müller, Heidi Edtmaier, Klaus Hatzmann und Walter Schneeberger.

Wir können auf einige sehr schöne Auftritte verweisen wie z.B. oftmaliges Adventsingen mit dem Grenzlandchor Arnoldstein im Goldenen Saal des Musikvereines sowie im Konzerthaus, gemeinsame CD-Aufnahme mit dem Grenzlandchor, mehrmalige Auftritte beim Stanglwirt in Going im Rahmen des Musikantentreffens, diverse bekannte Adventsingen, europaweiter Ärztekongress in Pertisau am Achensee, mehrmalige musikalische Umrahmung der Klosterneuburger Weihnachtsmesse, Internationales Stahlsymposium in Linz, Gautrachtenfest in Bernau am Chiemsee, unzählige Volksmusik- und Brauchtumsveranstaltungen in unserer Heimat und in Bayern.

Weiters gestalten wir häufig Gottesdienste in unserer und umliegenden Pfarren.

Auch eine CD bzw. MC haben wir eingespielt.

Für unser umfangreiches Spielgut, welches bei Auftritten ausnahmslos ohne Noten dargeboten wird, kommen folgende Instrumente zum Einsatz: Hackbrett, Harfe, Zither, Steirische Harmonika, Raffele, Hölzernes Glacht, Okarinas, Gitarre, Sopranino, Sopran- u. Altblockflöte, Orgelportativ, Kontrabass und Schossgeige.

Sechs Volksmusikabende unter dem Motto: "Is a Freud auf da Welt" im immer ausverkauften Turnerheim bleiben den vielen Besuchern und uns stets in bester Erinnerung.

Die Freude an dieser schönen Musik wird uns noch viele Jahre in der Neumarkter Stubenmusi vereinen.

                                        J. Ed.

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Schmunzelseite

Wichtig für Chef’s:

Ein Mann in einem Heißluftballon hat sich verirrt. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: "Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und ich weiß nicht wo ich bin."
Die Frau am Boden antwortet: "Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich zwischen 40 und 41 Grad nördlicher Breite und zwischen 59 und 60 Grad westlicher Länge."
"Sie müssen Ingenieurin sein" sagt der Ballonfahrer.
"Bin ich", antwortet die Frau, "woher wussten Sie das?" "Nun," sagt der Ballonfahrer, "alles was Sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert."
Die Frau antwortet: "Sie müssen im Management tätig sein."
"Ja," antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wussten Sie das?" "Nun," sagt die Frau, "Sie wissen weder wo Sie sind noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber jetzt bin irgendwie ich schuld !"

Die ÖAMTC-Zeitschrift berichtet über sinnvolle Verkehrszeichen in Österreich

 

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Gemischtes

Wo ist unser Maibaum ???????

Erstmals in der jahrzehntenlangen Tradition des Maibaumaufstellens unseres Vereines wurde dieser einen Tag zuvor "gestohlen". Unser Maibaumwart Gföllner Hans sen. hat, wie in den letzten Jahrzehnten, den Maibaum zusammen mit unserem Siegi Geyer ausgesucht, zum Turnerheim gebracht, geschält und geschmückt. Am Wochenende vor dem Aufstellen war wieder ein großes Judowochenende mit Heimkampf, Party, Grillerei usw. und dabei dürften einige lustige Zeitgenossen die Idee zum Stehlen gehabt haben. Der heurige Maibaum präsentierte sich sozusagen auf einem Präsentierteller. In der Nacht von Sonntag auf Montag war es dann die Landjugend Kallham, die unseren nicht gerade kleinen Baum "entfernte".

Der Schock saß bei unserem Gföllner Hans natürlich sehr tief, war doch für den nächsten Tag der Kranwagen bestellt. So begann die große Sucherei und Telefonierei, ehe die "Diebe" ausgeforscht werden konnten. Nach dem Aushandeln der Zeche in Form einer Jause und genügend Bier, wurde der Maibaum unter großen Anstrengungen wieder zurückgebracht und zeitgerecht mit dem Kranwagen aufgestellt.

Die versprochene Jause und das Bier werden wir gemeinsam nach dem Deutschen Turnfest in Leipzig Anfang Juni konsumieren.

Wir freuen uns, dass der alte Brauch des Maibaumstehlens auch bei uns wieder aufkommt und danken der Landjugend Kallham sehr herzlich dafür.

Ein zweites Mal wird uns das nicht passieren !!!

                                                                        G. S.

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