Unser Ehrenobmann meint

Der Obmann hat das Wort

Vereinspersonalien

Wir stellen vor - Firma Hexcel Composites

Deutsches Turnfest Leipzig 2002

FF Kimpling - Jugendgruppe im Porträt

Was geschah im Neumarkter Turnverein vor genau....

Gemischtes

 


Unser Ehrenobmann meint:

 

Liebe Turngeschwister, liebe Turnerjugend,
liebe Freunde des ÖTB Neumarkter Turnvereines!

Als ich den Neumarkter Turnverein als Obmann übernommen habe, standen wir Turnerinnen und Turner vor ganz großen Problemen, die wir gemeinsam lösen konnten. Ich danke heute noch einmal allen, die damals mitgeholfen haben; ganz besonders auch jenen, die diesen Dank nicht mehr lesen können, weil sie uns in die Ewigkeit vorausgegangen sind.
So will ich kurz zurückblicken:
Es ist jetzt über 25 Jahre her, dass wir den Grundkauf für unser Turnerheim abgeschlossen
haben. Dies taten wir aus der zwingenden Notwendigkeit, weil unsere alte Turnhalle abgerissen wurde und wir daher keine Turnmöglichkeiten und der Spielmannszug kein Probelokal mehr hatten.
Am 6. August 1977 konnten dann die beiden Tennisplätze eröffnet werden und es folgte der Spatenstich für unser großartiges Turnerheim. Als damaliger Obmann konnte ich mit großer Freude das Baugeschehen verfolgen. Wenn man bedenkt, dass wir "nur" eine Gymnastikhalle errichten wollten und man heute unser Turnerheim sieht, so ist das schon eine beachtliche Leistung. Nach dem ersten Bau wurde das Heim mit einer Garage und der Bühne vergrößert. Unter dem neuen Obmann Gerald Stutz erfolgte dann der große Ausbau gegen Süden. Wenn ich unser Turnerheim nun so sehe, macht es mich sehr glücklich und ich bin auch sehr froh, in Gerald Stutz einen tüchtigen Nachfolger gefunden zu haben.

Möge die große Kameradschaft unter seiner Führung bestehen bleiben. Das wünscht sich mit einem Gut Heil

Euer Ehrenobmann MR Dr. Josef Lehner

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Der Obmann hat das Wort:

 

Liebe Vereinsmitglieder,
werte Leser !

In der Annahme, dass für alle der Sommer erholsam und entspannend war, sind wir ab Mitte September wieder in das neue Turnjahr gestartet. Genau eine Woche vor unserem Anturnen am 18. September hielt die Welt den Atem still und die fürchterlichen Terroranschläge in New York und Washington trafen die Weltmacht USA ins Rückenmark. Tausende unschuldige Menschen mußten ihr Leben für diesen bisher unvorstellbaren Anschlag lassen. Viele von unseren Spielleuten, die 1993 bei unserer USA-Tournee auf dem Dach des World Trade Center waren, konnten sich von der Größe dieser beiden Wolkenkratzer selbst überzeugen. Wir können nur hoffen, dass die Weltmacht USA nun besonnen an das Problem des internationalen Terrorismus herangeht und es zu keinen weiteren Anschlägen und womöglich kriegerischen Auseinandersetzungen kommt.

Nun aber wieder zurück zum ÖTB Neumarkter Turnverein. Die Turnzeiten sind im wesentlichen gleich geblieben, die VorturnerInnen sind nach den Ferien bestens motiviert und freuen sich auf viele Aktive. Ein Dankeschön gleich an dieser Stelle an jene neuen VorturnerInnen, die der Bitte unserer Turnwartin Anneliese Reizl zum Mithelfen nachgekommen sind. Zur Zeit laufen ja bereits die Vorbereitungen auf das Julschauturnen – unsere jährliche Vereinspräsentation – auf Hochtouren.

Für viele in unserem Verein war der vergangene Sommer aber alles andere als erholsam. So waren wir mit einer großen Teilnehmerzahl bei unserem 10. Bundesturnfest des ÖTB in Salzburg vertreten. Auch die Jahnwanderung nach Obernberg wurde mit 66 Turngeschwistern "beschickt", die als größte teilnehmende Gruppe den hervorragenden 3. Platz erringen konnten. Und zwischen diesen beiden Großereignissen konnten wir unser heuriges Bauvorhaben abschließen - der alte Fußboden in der Turnerheimhalle wurde herausgerissen und neu verlegt. Auch die Jugend war dabei stets zur Stelle, wenn Not am Mann war. Näheres dazu auf den folgenden Seiten.

In den letzten Monaten und Jahren hat sich ein etwas anderes Zeitgefühl entwickelt, über das ich mir einige Gedanken gemacht habe. High Tech nimmt uns zwar manche Arbeit ab, aber mehr Zeit haben wir dennoch nicht gewonnen. Im Gegenteil: Als gehetzte Gesellschaft eilen wir von Termin zu Termin, stehen wir an der Werkbank, in der Schule oder im Büro genauso unter Zeitdruck wie oft auch im Urlaub und Freizeit. Niemand weiß so ganz genau, warum uns so plötzlich die Muße abhanden gekommen ist. Warum wir immer fürchten, etwas zu versäumen und Angst haben, nicht schnell genug von einem Ort zum nächsten zu kommen. Kluge Köpfe meinen, dass es zum Teil die Informationsflut ist, die uns ständig wie einen Spielball vor sich her treibt. Andere schieben die Ursache der Zeitknappheit auf den Konsumzwang, der uns die Zeit raubt, die einfachen Dinge des Lebens wirklich zu genießen.

Doch wie bei jeder Trendwelle, schlägt das Pendel auch wieder zurück. Und so gibt es bereits Geschwindigkeitsforscher, die die Struktur der Zeit erkunden und das objektiv messbare Phänomen Zeit als eine sehr subjektiv empfunde Größe ausweisen. Sie haben nicht so unrecht, wenn sie meinen, dass wir, so wir "fremdbestimmt" handeln (müssen), eine "harte" Zeit durchmachen, die erholsamen Stunden in Einklang mit der Natur aber eher der "weichen" Zeit zuzurechnen wären.

Hoffen wir also, dass sich unser Zeitgefühl wieder von selbst auf unseren persönlichen Biorhythmus einstellt, sodaß wir auch in Zukunft noch immer Zeit für unseren ÖTB Neumarkter Turnverein haben.

Zum Schluß meiner Zeilen danke ich wieder ALLEN für ihren Einsatz im ablaufenden Kalenderjahr 2001 und wünsche Euch schon jetzt für das bevorstehende Weihnachtsfest schöne und hoffentlich ruhige Tage im Kreise der Familie. Für 2002 viel Glück und Erfolg, vor allem aber Gesundheit.

Gut Heil
Euer Obmann

Gerald Stutz

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Vereinspersonalien

Alles Gute zum "runden" Geburtstag:

SPANNLANG Ingrid
MAYER Karoline
PIMINGSTORFER Pauline
EYBL Friedl
GSCHAIDER Hedwig
STREICHER Josef Dr.
GRAMLINGER Josef
PICHLMAYER Gottfried
LEHNER Edith
LEHNER Manfred
WEISSENBERGER Juliane
GANGLMAIR Margarethe
ZACH Irmgard
RIEGLER Theresia
DAURER Erika
GFÖLLNER Othmar

SPERL Anneliese
STELZER Gerhild
REIZL Maria
RIENER Wilhelm
KNOLL Hans
HÖLZL Helmut
SPECHT Franz
KRASENSKY Franz sen.
PÖTTINGER Herbert
POINTINGER Josef
LEHNER Sepp MR Dr.
AUMEYR Herbert
KARLSBERGER Maria
MOSER Josef
LEHNER Josef MR Dr.
SPISSAK Leopold
LEHNER Imhilde
STEINHAUSER Ruth Dr.
ZACH Alfred
KALTSEIS Rudolf
HUBER Josefine
ENTHOLZER Josef
STAUDINGER Kurt
MOSER Edith
LANDERTSHAMER Josef Mag.
ZACH Josef
EDER Franz
SPERL Heinrich
FUCHS Theresia
STÖHR Wolfgang
WELLINGER Hermann

Über Nachwuchs freuen sich:

STEINER Andreas - Sohn Felix
DAURER Werner DI - PEYFUSS Karin Mag. - Sohn Bernhard
ALTMANN Gabriele - Sohn Mathias
RUTTINGER Christine - Sohn Johannes
BAUMGARTNER Petra - Tochter Hannah

Viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg:

PRITZ Thomas - LINDLBAUER Regina

Allen Turngeschwistern herzlichen Glückwunsch !

V Wir trauern um -

    Tbr. Hugo FREISLEBEN, verstorben im 86. Lebensjahr
     Tbr. Stefan SANDOR, verstorben im 77. Lebensjahr
     Tbr. Sepp HOLZINGER, verstorben im 78. Lebensjahr

Tbr. Sepp Holzinger war im ÖTB OÖ als Gaujugendwart und Gauturnwart jahrelang tätig. Das "Jahnsche Turnen" mit all seinen Ausprägungen erfüllte sein ganzes Leben. Während seines Wirkens errichtete er Fundamente, auf die unser Turnen nach wie vor aufbaut. Mit dem ÖTB Neumarkter Turnverein verbindete Tbr. Holzinger besonders die Jahnwanderung, die er im Jahre 1963 gründete und bei der unser Verein bisher der erfolgreichste Verein ist.

Ehre ihrem Gedenken !

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Wir stellen vor - Firma Hexcel Composites:

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 Ausbau Hexcel-Werk Neumarkt bringt Umsatzmilliarde

Die Firma Hexcel Composites hatte sich in den 70er Jahren als Tochter der Chemie Linz einen Namen in der Kunststoffproduktion durch die Imprägnierung von Prepregs auf Epoxidharzbasis und der Entwicklung der PUR-Injektionssysteme für diverse Sportartikel gemacht und insbesondere als Zulieferer der Ski-Industrie wirtschaftlich gepunktet. Der Firmengründung der Danutec 1988 folgte kurz darauf ein Joint Venture mit CIBA und 1996 ein Merger mit Hexcel.

Mit der Formierung der heutigen Hexcel Corporation, des weltweit führenden Anbieters von Hochleistungscomposites, wurde die Erfolgsgeschichte fortgesetzt. Hexcel, mit Stammsitz in Stamford, Co, USA entwickelt und produziert Hochleistungswerkstoffe und -strukturen für die Luft- und Raumfahrt, Schiff- , Schienenfahrzeug und Automobilbau - neben den Aktivitäten für die Sport- und allgemeine Industrie. Hexcel betreibt ca. 40 Stand-orte und ist in 3 Business Units organisiert: Composites, Fabrics (Geweben für elektrische Leiterplatten und Composites), sowie Fibres (Kohlefasern). Hexcel Composites verfügt über zwei Standorte in Österreich: Pasching und Neumarkt i.H.

Weltweiter Marktführer

Nach wie vor ist die Ski-Industrie einer der wichtigsten Märkte für Hexcel Composites. Bauteile, die leichte und extrem belastbare Werkstoffe verlangen, sind die idealen Anwendungsgebiete für Produkte der Firma. So hat sich Hexcel Composites inzwischen auch in Bereichen wie Windenergie und moderne Transportmittel, wie High-Speed-Trains und Fast Ferries, einen Namen gemacht.

Technologischer Spitzenreiter

Mit der Investition von 140 Millionen Schilling (10 Millionen Euro) in eine neue Anlage schuf Hexcel Composites neue Produktionskapazitäten, welche neben den bestehenden Anlagen vor allem den hohen Werkstoffbedarf für moderne Windenergie Rotorblätter abdecken, wovon sich mehr als 1000 Besucher am Tag der offenen Tür am 15. September überzeugen konnten. Eine Reihe von VIP-Besuchern folgte der Einladung zum Tag der offenen Tür; Nationalrat Großruck, Bezirkshauptmann Merl, Bürgermeister und Gemeinderäte der umliegenden Gemeinden und waren von den neuen Werksanlagen beeindruckt. Großruck: "Solche Investitionen in erneuerbare Energien werden von uns allen in der Region und im Parlament unterstützt und sind die richtige Gegenstrategie gegen Kernkraftwerke, wie z.B. Temelin." Der Neubau unterstreicht, wie sehr sich das Unternehmen auf die globale Windenergieindustrie orientiert, um den rasch ansteigenden Bedarf in Europa und in den USA zu decken. Die neue Produktionshalle mit 2500 m2 Grundfläche, in der HexPlyoR Prepregs hergestellt werden, beherbergt hochmoderne Anlagen zur Herstellung von Harzformulierungen sowie lmprägnier- und Beschichtungsanlagen. Das hauseigene Know-How sowie der Zukauf neuester Maschinentechnik gewährleistet den Übergang in eine großindustrielle Fertigungs-technologie mit anspruchsvollen Qualitätsstandards bei hoher Wirtschaftlichkeit. Die einzelnen Verfahrensschritte werden elektronisch von Computern überwacht und gesteuert.

Wirtschaftlichkeit

Technologie und Wirtschaftlichkeit wird eindrucksvoll bestätigt durch den 5. Platz bei der heurigen Vergabe des Wirtschaftspreises "Pegasus". Bei der Vorauswahl zum Landespreis für Innovation 2001 wurde bereits ein Platz unter den 10 besten Unternehmen in OÖ. erreicht, berichtet nicht ohne Stolz Geschäftsführer Schnell. "Ob es sich für einen Spitzenplatz ausgeht sehen wir am 15. Oktober, wenn der Landessieger im ORF Landesstudio festgestellt wird", sagt Schnell.

Zertifizierte Qualität

Mehr als ein Drittel des Umsatzes wird mittlerweile in der Sparte Windenergie erwirtschaftet, Tendenz steigend. Im Jahr 2001 prognostiziert man einen Umsatz von 1 Milliarde Schilling (72 Millionen Euro). Als weitere Zukunftsbranche wird die Autoindustrie gesehen. Die Werkstoffe aus Neumarkt sind leicht, fest und unterstützen die Forderung nach Gewichtseinsparung bei den Autoherstellern.

Rückgrat des Wachstums bei Hexcel Composites sind ein stabiles Qualitäts-Management-System und eine hohe Innovationsgeschwindigkeit. Hexcel Composites ist seit 1993 ISO 9001 zertifiziert. Höchste Qualität bestätigt auch ein Zitat aus dem kürzlich durchgeführen Überwachungsaudit des ÖQS: "Das Unternehmen hat neben der Errichtung einer Großinvestition das bestehende Qualitätsmanagement auf sehr hohem Niveau halten können und dieses im Rahmen des Überwachungsaudit wiederum eindrucksvoll bestätigt."

LEAN und CIP Programme (Schlankes Unternehmen; Optimierte Abläufe, Stetige Verbesserung) bestimmen nicht nur die Qualität von heute, sondern helfen die Ziele für morgen zu definieren.

Teamarbeit - oberstes Prinzip

Der Firmenerfolg geht nicht zuletzt auf eine reibungslose Teamarbeit zurück, für die lange Zeit Geschäftsführer Peter Schnell verantwortlich zeichnete. Er tritt mit Jahresende in den Ruhestand. "Für diese Aufbauarbeit gilt Peter Schnell unser Dank. Das Wachstum von Hexcel ist in wirtschaftlicher Hinsicht einer der Lichtblicke für Neumarkt," lobt Bürgermeister Geyer, der dem verdienstvollen Manager ein Ehrengeschenk für die Verdienste um die Wirtschaft in Neumarkt überreichte. Das heißt Klaus Hemmers, der für den Standort Neumarkt verantwortlich ist, und Reinhold Prinz. Er ist der Finanzchef. Co-Geschäftsführer Hans Schmid, verantwortlich für Verkauf und Marketing: "Mit diesem neuen Team lässt sich der erfolgreiche Weg weiterführen." Hexcel beschäftigt derzeit in Österreich 160 Mitarbeiter, davon 120 in Neumarkt/Hausruck.

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Deutsches Turnfest Leipzig 2002

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Der ÖTB-Neumarkter Turnverein war bereits bei vielen Deutschen Turnfesten Stammgast:

Warum?

Obmann Gerald Stutz:

Es steht fest, dass die Deutschen Turnfeste eine unübertroffene Gelegenheit bieten, die Vielfalt des Turngeschehens kennenzulernen, unterschiedliche Auffassungen zu vergleichen und den eigenen Standort auszuloten. - Für mich ist ein Deutsches Turnfest eine große "TURNMESSE", die zum Nachdenken anregt, neue Impulse für die Vereinsszene bringt und vor allem motivierend wirkt!"

Deutsche Turnfeste hatten immer einen politischen Charakter, und sei es, dass sie für Gesundheit, für mehr Lebensfreude und für ein Zusammengehörigkeitsgefühl demonstrierten.

Stutz: "Die Deutschen Turnfeste waren aber auch immer die Schwungräder der Entwicklung der Turnerei. Ihr Multiplikationseffekt wirkt nach innen und außen. Der eingebrachte Schwung der Akteure multipliziert sich, mündet in einen Strom der Begeisterung, der mitreißt und lange noch in den Vereinen anhält!"

In der ehemalligen DDR war Leipzig die "TURNFESTHAUPTSTADT"

So waren 1977 beim sechsten Turn- u. Sportfest der DDR 160 000 Teilnehmer auf der Festwiese im Leipziger Sportforum. Erstmals fanden das Turn- und Sportfest und die Finalwettkämpfe der Kinder- und Jugendspartakiade zusammen statt.

1983 kamen wieder über 100.000 Menschen in die sächsische Messestadt. Sportfeste in der DDR waren auch immer wieder große politische Kundgebungen. Staatsratsvorsitzender Erich HONECKER: "Schon seit langem gehören die Turn- und Sportfeste zu den schönen Traditionen unserer Sportbewegung, ja unseres ganzen Landes. Sie sind stets eindrucksvolle Bekenntnisse der Jugend und Sportler zu Frieden und Sozialismus, zu ihrem sozialistischen Vaterland."

Und der Präsident des lnt. olympischen Komitees fasst seine Eindrücke so zusammen: "Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dieses Ereignis eines der bedeutendsten Sportfeste der Welt ist!"-

Leipzig hat vor 1938 drei Deutsche Turnfeste, einschließlich des ATUS-Festes, ausgerichtet - man darf gespannt sein, wie das 1. Gesamtdeutsche Turnfest in Leipzig nach der Wiedervereinigung präsentiert wird.

Frauen bei Turnfesten

Es war nicht immer so, dass sich auch Frauen an deutschen Turnfesten beteiligen durften. Erstmals durften 1894 50 ortsansässige Damen des Breslauer TV öffentlich auftreten. Die Bedeutung dieses bescheidenen Versuchs lässt sich aus unserer Sicht in seiner damaligen Tragweite kaum richtig einschätzen. Damals war es von den Breslauer Damen eine mutige Tat sich gegen begehende Regeln öffentlich zu zeigen. War es doch die Norm, dass noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Turnhallenfenster zugezogen werden mussten, wenn Frauen turnten, - dass eine Anstandsdame - zumeist die Ehefrau des Vereinsvorsitzenden - anwesend sein musste, wenn ein männl. Vorturner die Turnstunde leitete.

Die Breslauer Damen zeigten auch beim Turnfest in Hamburg 1898 Mut als sie sich an die Geräte wagten. Als die Damen am Barren Schrauben und Spreizen turnten, war der Eklat da. "Als entartetes weibliches Männerturnen .... geradezu unschicklich, wurde ihr Auftreten bezeichnet. In der deutschen Turnzeitung 1899 war dann zu lesen. Da musste man mit Entsetzen und Schmerz turnende Frauenabteilungen sehen, welche im Gerätturnen die weibliche Scham, die Sittsamkeit und den Anstand in unverantwortlicher Weise verletzten …weg mit allen Übungen, welche die Mädchen erheblich über ihre eigene Körpergröße vom Boden entfernen, und weg mit allen Übungen, bei denen eine Kleidung notwendig wird, die sich der Turntracht des männl. Geschlechts ähnlich gestalten muss. Die Ethik verlangt, dass keine Turnübung gewählt wird, welche die weibliche Schicklichkeit und den Sinn für Wohlanständigkeit verletzt."

Deutsche Turnfeste seit ihrem Bestehen:

Jahr Ort Teilnehmer Teilnahme unseres Vereines
1860 Coburg 970
1861 Berlin 4.000
1863 Leipzig 20.000
1872 Bonn 3.500
1880 Frankfurt 9.800
1885 Dresden 19.800
1889 München 19.900
1894 Breslau 11.500
1898 Hamburg 26.400
1903 Nürnberg 30.000
1908 Frankfurt 55.000
1913 Leipzig 62.700
1922 1. Bundesfest des ATSB
Leipzig 100.000
1923 München 300.000
1928 Köln 200.000
1929 2. Bundesfest des ATSB
Nürnberg 75.000
1933 Stuttgart 600.000
1938 Breslau 150.000
1948 Frankfurt 30.000
1953  Hamburg 60.000
1958 München 40.000 Teilnahme unseres Vereines
1965 Essen 40.000
1968 Berlin 67.000
1973 Stuttgart 75.000 Teilnahme unseres Vereines
1978 Hannover 45.000 Teilnahme unseres Vereines
1983 Frankfurt 65.000 Teilnahme unseres Vereines
1987 Berlin 119.400 Teilnahme unseres Vereines
1990 Dortmund/Bochum 100.000
1994 Hamburg 100.000 Teilnahme unseres Vereines
1998 München 120.000 Teilnahme unseres Vereines
2002 Leipzig 100.000 Teilnahme unseres Vereines

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FF Kimpling - Jugendgruppe im Porträt

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Seit dem Jahr 1991 besteht in Kimpling auch eine Jugendgruppe, denn wie jeder Verein kann auch eine Freiwillige Feuerwehr ihren Bestand in der Zukunft nur sichern, wenn sie die Jugend für ihre Arbeit gewinnen kann. Hab und Gut der Bevölkerung kann auch künftig nur geschützt werden, wenn junge Leute an die Aufgaben und Pflichten der Feuerwehr herangeführt werden. Eine Aufgabe, die in einer Zeit, in der das Freizeitangebot sehr groß ist, nicht einfach ist.

In der Jugendarbeit wird nicht nur Wert auf das Feuerwehrwesen gelegt, sondern es werden im Zuge der Wissenstestabzeichen z.B. Erste Hilfe, Allgemeinwissen und Straßenverkehrsordnung gefragt. Im Sommer wird, jedes Jahr von einem anderen Bezirksfeuerwehrkommando ein Jugendlager veranstaltet, um den Jungfeuerwehrmitgliedern ein paar vergnügliche Tage großteils ohne Feuerwehr zu bieten und um Freundschaft und Kameradschaft, auch mit anderen Jugendgruppen, zu pflegen.

Das Hauptaugenmerk gilt aber den Leistungsbewerben. Es gibt für die Jugendgruppe nichts Schöneres, als von einem Leistungsbewerb mit Pokalen nach Hause zu komrnen. Die Jungfeuerwehrmitglieder sind mit großem Eifer bei der Sache, denn vordere Ränge bei Leistungsbewerben können nur erreicht werden, wenn vorher wochenlang fleißig geübt wird. Das Ergebnis der vielen Übungen sieht man einerseits an der ansehnlichen Pokalesammlung im Feuerwehrhaus in Kimpling, andererseits an der Tatsache, dass die Jugendgruppe Kimpling bereits dreimal in der Bezirkswertung "Silber" einen dritten Platz erreichen konnte.

Die Jugendgruppe Kimpling besteht derzeit aus zehn Jungfeuerwehrmitgliedern. Es besitzen vier Mann das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber und zwei Mann das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, weiters zwei Mann das Wissenstestabzeichen in Gold und drei Mann das Wissenstestabzeichen in Bronze.

Mit Vollendung des zehnten Lebensjahres kann man der Jugendgruppe beitreten und mit sechzehn Jahren müssen die Jungfeuerwehrmitglieder aus der Jugendgruppe ausscheiden und können in den Aktivstand übertreten. Nachwuchs ist daher laufend gefragt. Für die Feuerwehr in einem kleinen Ort wie Kimpling ist es daher nicht immer leicht, den Fortbestand der Jugendgruppe zu sichern.

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Was geschah im Neumarkter Turnverein vor genau....:

5 Jahren - 1996: Unser Verein ist Ausrichter der 34. Jahnwanderung des ÖTB OÖ und knapp 1.000 Turngeschwister kommen auf den Kalvarienberg zu uns
Wir weihen den 2. Turnerheim-Anbau ein
15 Jahren - 1986: Wir verpachten die Jahnwiese für 20 Jahre an die Marktgemeinde Neumarkt. Diese wird daraufhin generalsaniert
25 Jahren - 1976: Ankauf von ca. 4.000 m2 Grund für Turnerheim und Tennisplätze
45 Jahren - 1956: Nach dem Aufbau der persönlichen Existenzen kommt es zur Wiedergründung unseres Vereines
Am 24. Juni wird die neue/alte Turnhalle eröffnet
80 Jahren - 1921: Das Turnerdenkmal auf dem Kalvarienberg wird errichtet
90 Jahren - 1911: Ab diesem Jahr wird in der neuen Turnhalle im Gasthaus "Goldener Adler" geturnt

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Gemischtes:

Wußten Sie, dass.....

..... wir in 4 Jahren genau 55.000 Kopien im Turnerheim angefertigt haben ?

Nach der Hochwasserkatastrophe 1997 in unserem Turnerheim wurde der Kopierer vom hochwassergefährdeten Probelokal ins Büro in den 1. Stock verlegt. Ab diesem Zeitpunkt gibt es genaue Aufzeichnungen über die verbrauchten Kopien. An dieser gewaltigen Zahl von 55.000 Kopien sieht man die viele Hintergrundarbeit in unserem Verein. Zu den meisten Benützern gehören Anneliese Reizl, Manfred Schöberl, Hans-Peter Sauer, Gerald Stutz, Albin Schatz,.......

Danke für diese Arbeit, die fast niemand sieht !!!!!!

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